Über uns

Wer steckt dahinter?

Die Geschichte hinter der Obststadt Wiener Neustadt

Martin Mollay — Gründer der Obststadt

Martin Mollay

Seit mehr als 12 Jahren biete ich mit viel Freude Überlebenstrainings an. Ziel war es immer, auf die Vielfalt und die Reichtümer unserer Natur hinzuweisen und sie sinnvoll zu nutzen.

Eines Tages kam mir die Idee, ein Stück Natur wieder mehr in den urbanen Raum bringen zu wollen. So entschloss ich mich kurzerhand, nach Zustimmung der Stadtregierung, mit der Pflanzung von Obstbäumen auf öffentlichen Grünflächen zu beginnen.

Das Ziel: Eine direkte Bezugsherstellung zu gesunder Nahrung aus dem lokalen Umfeld zu schaffen — vielleicht eines Tages sogar eine Art „Obst"-Autarkie für die Stadt oder sogar ein ganzes Land zu erlangen.

Weitere Aspekte

Generationsübergreifend

Jetzt einen Baum zu setzen, der im Regelfall auch noch in 100–200 Jahren stehen kann, zeigt das Potenzial einer lebendigen Verbindung mit den kommenden Generationen.

Krisensicher

Aktives Handeln führt zu mehr Lebensqualität, denn nur gemeinsam können wir bestehen — Nahrung und Wasser als Grundrecht aller Lebewesen.

Stadtklima

Neben dem wunderschönen Erscheinungsbild und dem guten Duft von Blüten und Früchten, wird natürlich auch Feinstaub gebunden und das Klima nachhaltig verbessert.

Lehrreich

Schon bei der ersten Pflanzaktion mit einer Schulklasse im Stadtpark wurde sichtbar, wie wichtig für uns der Bezug zur Natur ist — selbst einen Baum zu pflanzen, diesen bei der Entwicklung begleiten zu können, ist eine Bereicherung für Jeden!

Potenzial

Gemeinsames ernten, verarbeiten und feiern — kommen wir wieder mehr zusammen und erfreuen uns des Lebens :)

Was ist bisher geschehen?

Derzeit haben wir acht öffentlich zugängliche Flächen geschaffen, auf denen sich jeweils zwischen 10 und 50 Obstbäume befinden.

Des Weiteren haben schon viele Geschäfte, Firmen und Gasthäuser Bäume auf Firmengelände (ebenfalls öffentlich zugänglich) gepflanzt.

Öffentliche Institutionen wie die Feuerwehr, welche in Hitzezeiten mit Wasser versorgt, die Polizei, die immer wieder ein Auge auf die Anlagen wirft und natürlich die Gemeinde, die uns die Flächen zur Verfügung stellt und uns mit Kompost versorgt, zeigen wie wunderbar das Projekt von allen Seiten unterstützt und getragen wird.

Viele Freiwillige sind stets bereit bei Pflanzungen, Baumschnitt oder dem Gießen und anderen Tätigkeiten zur Stelle zu sein.

Obstgarten mit jungen Bäumen
Obstgarten-Ausstattung

Mehr als nur Bäume

Jeder Obstgarten wird außerdem mit verschiedenen Elementen ausgestattet:

  • Hochbeete für Gemüse
  • Insektenhotel
  • Sitzgelegenheiten zum Entspannen
  • Trockensteinmauer als gestalterisches Objekt und Heim für Eidechsen und andere kleine Tierarten
  • Bewegungselemente zur Förderung der Bewegung und Stärkung der Koordinationsfähigkeit

Werde Teil der Obststadt!

Gemeinsam machen wir die Welt ein Stück besser.